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Religion für Fortgeschrittene

Heute machte sich eine elitäre Gruppe von sechs Schülerinnen auf den Weg nach Karlsruhe um ihr Seelenheil in Form von Relithemenbesprechung zu suchen. Zur großen Überraschung schafften es sogar Anna und Ask pünktlich am Bahnhof zu sein, nur Rosalie nicht, weil Miriam ihr die falsche Zeit gesagt hatte (aber die halbe Stunde...). So verteilte man sich auf die zwei Autos, wobei mein Los auf Ask als Fahrerin fiel. Diese interessierte sich allerdings mehr für männliche Wesen am Straßenrand als die Straße, aber trotz allem schafften wir es vollständig in die Moltkestraße. Das Problem war nur, dass Miriam die Wegbeschreibung falsch gelesen hatte und wir von der Moltkestraße aus hätten abbiegen müssen. So machten wir uns mit Kuchen und einem Eimer voller Blumen auf den Weg zum anderen Ende der Moltkestraße, die läppische 153 Häuser lang ist. Nach gut 20 minütiger Laufarbeit hatten wir die richtige Straße gefunden (die sich zum Glück schon auf Höhe des 52. Hauses befand) und betraten durch den Garten die Wohnung (wahrscheinlich war die Tür gerade erst mit Schafsblut bestrichen worden).

Nun konnten wir uns daran machen den von Frau Stuber gebackenen Kuchen zu essen, langweiligen Kommentaren von Anna zuzuhören und zu vergleichen wem Kilian mehr ähnelt (mit dem Ergebnis dass Nase und Wangen von der Mutter und der Rest vom Vater sind). Nach längeren Gesprächen über Kinder (ca. 50% der Anwesenden hatten inzwischen beschlossen spätestens in den nächsten zwei Jahren Kinder zu bekommen, weil sie ja sooooo süüüüß sind) und unsere Zukunfstpläne kamen wir endlich zum eigentlichen Thema unseres Besuches, wobei Ask mindestens die Hälfte der Redezeit für sich beanspruchte um ihre unglaubliche Religiösität auszuführen. Dabei wechselten sich die Mitgereisten mit dem bemuttern und bestaunen Kilians ab, der sich allerdings nur für Aninas Ausschnitt interessierte. Nach der Erledigung unserer eigentlichen Bestimmung machten wir uns wieder auf den Weg, denn weder Frau Stuber noch Kilian hatten noch große Lust auf uns. So bewegten wir uns eimerschwenkend und kuchentragend zum Auto zurück, in dem Gespräche über die Gefährlichkeit von Motorrädern und den Wahnsinn unseres Busfahrers aus Spanien folgten, der es für eine gute Idee hielt auf den Straßenbahnschienen stehen zu bleiben.

Erkenntnisse des Tages: 1. Überlasst niemals Miriam die Planung einer Fahrt. NIEMALS!
2. Es ist keine gute Idee, das Auto stehenzulassen weil man sonst "keinen Parkplatz findet" und stattdessen 20 Minuten durch die Gegend zu laufen. Es gibt überall freie parkplätze
3. Wenn man Lehrer ist und in Karlsruhe wohnt ist es Pflicht im Bad einen Kalender mit allen Geburtstagen hängen zu haben. Dabei sollte man Verwandte mit "Tante Doris" eintragen, Doris reicht nicht.
4. Der Marc/ko hat ne PS2, die geile Sau (ist aber bestimmt ganz unchristlich)
5. (nur für Ask) Nur weil jemand echt am Ende ist, heißt das nicht zwangsläufig, dass er Gott sucht. Ich glaube Kurt Cobain und Jimi Hendrix hätten andere Probleme gehabt als sich von dir bekehren zu lassen.
29.4.06 23:49
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Stephan / Website (1.5.06 17:04)
klingt nach einem lustigen auslug mit viel ASKschem gelaber über gott und die welt... naja eig. nur über gott und gott und jesus dürfen wir auch nicht vergessen! btw. überlass miriam niemals die verantwortung (die augendusche spricht bände)

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